Samstag, den 17. Dezember 2011 um 10:53 Uhr
Das Team um Trainer Pavel Gross hätte sich theoretisch die Anreise sparen können, so unspektakulär und überflüssig war die gezeigte Leistung der Gäste. „Das ist die einfachste und kürzeste Pressekonferenz meiner Karriere. Ingolstadt war ganz klar das bessere Team und hat verdient gewonnen“ resümierte Gross sichtlich enttäuscht nach dem Spiel.
Thomas Greilinger setzte mit 2 Toren die Weichen auf Sieg. Bild: M.Mundt|presse.thepicture.deBei den Panthern dagegen herrschte nach der blamablen und indiskutablen Leistung beim 1:7 in Nürnberg wieder Freude, auch über die Torschützen und die Art und Weise, wie sie erfolgreich waren. Zunächst durfte Thomas Greilinger zweimal jubeln. Bei seinem ersten Treffer waren die Wolfsburger Verteidiger selbst in der Rolle von Statisten noch überfordert. Fast wie beim Eiskunstlauf wurden sie umkurvt und konnten nur noch verdutzt zusehen, wie der Puck hinter die Linie rutschte.
Das 2:0 kurz vor der ersten Pause geht mindestens zur Hälfte an Michel Periard, der Greilinger mit einem Traumpaß bediente. Der Linienrichter hatte die Hand schon oben und wollte ein Icing gegen die Panther geben. Doch irgendwie trafen sich Schläger und Puck noch, letzterer konnte dann kontrolliert in die Maschen gejagt werden.
Im Mittelabschnitt wurde das Spiel dann praktisch entschieden. Michael Waginger mit dem 3:0 (26.) und Stefan Retzer mit einem sehenswerten Rückhandschlenzer (39.) stellten den Endstand her. Von Wolfsburgs Topscorer Kai Hospelt nichts zu sehen, selbst in Überzahl fanden die Gäste kein probates Mittel, um Ian Gordon zu überwinden. Dieser sicherte sich nun endlich auch seinen ersten Shut Out in dieser Saison.
Als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk an alle Fans und Anhänger des ERC Ingolstadt gab der Verein außerdem bekannt, das man 2012 an der European Trophy teilnehmen wird. Nach der Teilnahme am Spengler Cup in Davos nun das nächste, große Turnier, in dem man sich mit namhaften Gegnern aus Skandinavien und Europa messen wird.
Text: DM
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