Sonntag, den 08. Januar 2012 um 23:22 Uhr
Mit viel Mühe und erst durch eine deutliche Leistungssteigerung nach dem zweiten Drittel konnten die Panther das Derby gegen die Ice Tiger aus Nürnberg mit 4:3 n.P. gewinnen.
Goalie Patrick Ehelechner muss hier den Treffer von Michel Periard zum 2:3 hinnehmen. Bild: M.Mundt|presse.thepicture.dFast eine halbe Stunde lang machten die Panther da weiter, wo sie am Freitag in Iserlohn aufgehört hatten. Harmlos, planlos und ohne jeglichen Mumm mussten nicht nur die eh schon enttäuschten Sonderzugfahrer unter den 3721 Zuschauern mit ansehen, wie sich die Gäste von Minute zu Minute fast in einen Rausch spielten. Berauschend aus Nürnberger Sicht vom Tabellenende, in der Form gehören die Ice Tigers nicht dahin. Einfach nur cool und abgezockt, wie Simon Fischhaber beim 1:0 den Puck nur leicht berührt und die entscheidende Richtungsänderung erzwingt (14.). Markus Janka überrascht und chancenlos, ebenso beim zweiten Treffer für die Gäste durch Alexander Oblinger. Das zweite Drittel lief keine zwei Minuten, da prallte die Hartgummischeibe unglücklich vom Oberschenkel Jankas ab und trudelte ins Tor. Viele Anwesende ahnten nun Böses, die 1:7 Klatsche in Nürnberg ist erst wenige Wochen alt. Rich Chernomaz wechselte den Goalie, Ian Gordon sollte schlimmeres verhindern. Und seine Einwechselung weckte die Mannschaftskameraden, ein Gewaltschuß von Thomas Greilinger (24.) und zwei Treffer in Überzahl durch Michel Periard (32.) und Jeff Likens (46.) stellten die Weichen auf einen Heimerfolg. Bemerkenswert dabei die Powerplay Tore, gerade in Überzahl die Panther in den vergangenen Wochen nicht unbedingt erstligareif.
Thomas Greilinger verwandelt hier den entscheidenen Penalty gegen Goalie Patrick Ehelechner. Bild: M.Mundt|presse.thepicture.deIn der Verlängerung Ingolstadt mit den besseren Chancen durch Timmy Pettersson oder Jared Ross. Aber auch mit Glück, das Tim Hambly den Puck nicht ins eigene Tor abfälschte und Ian Gordon gegen Chris Collins in höchster Not rettete. Im folgenden Penaltyschiessen traf auf Nürnberger Seite nur Brad Leeb, beim ERC verwandelten Michel Periard und Thomas Greilinger. Der Extrapunkt sicher verdient, von einem Formtief kann man auch noch nicht reden. Dennoch rätselt man, wie diese Leistungsschwankungen zustande kommen können. Am kommenden Sonntag, den 15.1.12 lädt der ERC zum Familiennachmittag ein, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bekommen freien Eintritt. Die Gelegenheit also, im Duell mit den Hannover Scorpions Werbung in eigener Sache zu betreiben.
Tex: DM
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