Sonntag, den 15. Januar 2012 um 22:32 Uhr

Gegen harmlose Hannover Scorpions reichte den Panthern eine durchschnittliche Leistung, um mit 4:2 zu gewinnen.
Ingolstadt defensiv durch die Ausfälle von Ficenec und Periard geschwächt, mit Retzer und Reich wurden die Verteidigungsreihen aufgefüllt. Und von Beginn an zeigten die Hausherren, wer hier das Sagen hat. In der fünften Minute Tyler Bouck mit dem 1:0 nach einem feinen Solo. Hannover zu selten vor Markus Janka, der erst in der 18.Minute durch einen abgefälschten Schuss überlistet wurde. Ex-Panther Bryce Lampman zog von links einfach mal ab und Eric Regan hielt seinen Schläger noch dazwischen.
Das Mitteldrittel lief gerade 16 Sekunden, als Dimitri Pätzold in den Brennpunkt rückte. Bullygewinn Ingolstadt, der Puck rutscht hinters Tor und dort dem Goalie der Scorpions durch die Schlittschuhe. Nutznießer dieses Abprallers war Rick Girard, der ohne Probleme zum 2:1 ins leere Tor einnetzte. Der stand auch knapp drei Minuten später goldrichtig, in Überzahl Gewühl vor dem Tor der Gäste und Girard drückt den Puck über die Linie. Ingolstadt weiterhin mit den besseren Chancen, Luciano Aquino scheiterte frei vor Pätzold an dessen super Reaktion. Für die Gäste Gerrit Fauser nach einer halben Stunde mit der Chance auf den Anschlusstreffer, Janka behielt die Übersicht. Mit dem 4:1 durch Jared Ross (34.) untermauerten die Panther ihre Forderung auf diesen Heimsieg, die Gäste wehrten sich aber. Andreas Morczinietz verkürzte noch vor der zweiten Pause.
Wer nun aber dachte, dass sich ein Kampf um die Punkte entwickelt, wurde enttäuscht. Ingolstadt verstand es nicht, sich bietende Lücken zu nutzen und die phasenweise Kopflosigkeit bei den Scorpions in Tore zu verwandeln. Diese konnten mit einfachen Mitteln eine deutlichere Pleite vermeiden, hatten beim Pfostentreffer durch Joe Motzko (43.) auch ein wenig Glück. So plätscherte das Spiel seinem unspektakulären Ende entgegen, positives daraus zu erkennen fällt jedoch schwer. Der ERC schwächelt, einige Leistungsträger wie Thomas Greilinger oder Joe Motzko schwächeln. Andere haben eine Formkurve, die eher an die Statistik eines Börsenkurses erinnert. Eine daraus resultierende Umstellung der Reihen macht es nicht leichter, wenn es um Laufwege oder Stellungsspiel der einzelnen Formationen geht. Lediglich die einzelne Klasse und zufällige Situationen sichern notwendige Punkte, auch gegen die Hannover Scorpions. Nun bleiben vier Tage, ehe es kommenden Freitag um 19:05 gegen die Adler aus Mannheim geht. Hier möchte man sich für die unnötige 2:5 Pleite in Mannheim revanchieren und mit einem Sieg bleibt man in den Top 4 der Tabelle in der DEL.
Text: DM
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